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EbM in restaurativer Zahnheilkunde
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Filminfo

Roulet, Jean-François

EbM in restaurativer Zahnheilkunde

Länge: 42 Minuten

Sprache: Deutsch

Produktionsjahr: 2009

Quelle: 60 Jahre Quintessenz

Rubrik: ZMK interdisziplinär

Inhalt
Medizinisches und zahnmedizinisches Handeln basierte früher auf empirischem Wissen und Erfahrung. Mit "Evidence Based Medicine" (EbM) ist ein Paradigmenwechsel vollzogen worden. Jetzt wird die Tätigkeit auf ein wissenschaftliches Fundament gestellt, d.h. man kennt die Ursachen, kann Erfolgsraten und experimentell basierte Überlebensraten definieren. Die von der Cochrane Collaboration festgelegten Grundsätze laufen darauf hinaus, möglichst viel unkontrollierbare Störfaktoren (bias) zu eliminieren. Somit ergeben sich verschiedene Evidenzklassen, je nach Validität des Studienaufbaus. Analysiert man die tägliche Tätigkeit in des restaurativ tätigen Zahnarztes, so stellt man fest, dass es wenige Behandlungen gibt, die sich auf eine Hohe Evidenz abstützen lassen. Hier ist sicherlich noch viel Nachholbedarf vorhanden. Allerdings stellt die Umsetzung dieser Forderung grosse Probleme: Vorerst sind die Diagnosefähigkeiten der Zahnärzte und die daraus abgeleiteten Indikationsstellungen/Therapieentscheide sehr variabel, wenn es um Restaurationen geht. Zudem lassen sich viele Faktoren in der Kette vom Material (Entwicklung, Produktion, Vertrieb)bis zur fertigen Restauration (Zahnarzt, Patient) und deren Lebensdauer in der Mundhöhle schlecht oder gar nicht standardisieren. Somit sind die Aussagen aus solchen Studien zum Mindesten mit Vorsicht zu interpretieren.