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DGP/DGZPW Expertenforum 2006: Perioprothetik - Das...
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Zu diesem Thema bietet Quintessenz Ihnen folgende Fachzeitschrift(en):

Quintessenz Zahnmedizin

Parodontologie
Filminfo

Schlee, Markus (Mod.)

DGP/DGZPW Expertenforum 2006: Perioprothetik - Das interdisziplinäre Behandlungskonzept

Länge: 46 Minuten

Sprache: Deutsch, Englisch

Produktionsjahr: 2006

Quelle: APW DVD Journal 4/06

Rubriken: ZMK im Gespräch, Parodontologie

Experten
Dr. Christian Lex
Kressegartenstr. 2
D-90402 Nürnberg
Dr. Diether Reusch
Neustr. 30
D-56457 Westerburg
Dr. Markus Schlee (Moderator)
Bayreuther Str. 3
D-91301 Forchheim
Dr. Otto Zuhr
Rosenkavalierplatz 18
D-81925 München
Dr. Peter Roth
Kronenstr.21
D-87435 Kempten

Gliederung

  • Umgang mit dem Verlust von Hart- und Weichgewebe
  • Anforderungen, die an den Parodontologen gestellt werden
  • Voraussetzungen für die restaurative Phase
  • Therapeutische Methoden im ästhetischen Bereich
  • PA-Ansätze im Falle der vertikalen Defekte
  • Die Rolle der Funktionstherapie

Inhalt
Im Rahmen der Talkrunde zum Thema Perioprothetik, an der Experten aus den Bereichen der Prothetik, der ästhetischen Zahnheilkunde, der Implantologie und der Parodontologie teilgenommen haben, wurden die wichtigsten Aspekte der interdisziplinären Zusammenarbeit angesprochen.
Der Gewebeverlust, der sowohl ästhetische als auch funktionelle Probleme darstellt, ist für den Behandler ein sehr ernst zu nehmendes Problem. Es wird deutlich, dass die Hauptaufgabe des Parodontologen die Gewebeerhaltung ist und der Trend in die noninvasive Therapie geht. Aus ästhetischen Gründen wird durch Non-Invasivität die Erhaltung der Zahnhartsubstanz bevorzugt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die interdisziplinäre Kooperation, bei der viel Zeit in die Diagnostik investiert, die Entscheidung der Therapie aber dem erfahrenen Parodontologen überlassen werden sollte. Aufgabe des behandelnden Zahnarztes ist es, eine gute Hygiene für die PA-Behandlung vorzubereiten, die durchaus 1-2 Jahre dauern kann und eine Stabilität in der Entzündungsreduktion bewirken soll. Außerdem muss bei dem Behandlungsprozess die Compliance der Patienten stimmen, um einen Erfolg der PA-Behandlung garantieren zu können.
Des Weiteren wird diskutiert, welche Möglichkeiten die Parodontologie hat, um vertikal verlorenes Gewebe zurück zu gewinnen.
Die Experten sind sich einig, dass es keine Möglichkeiten in dieser Richtung gibt, sondern nur verschiedene Pilotprojekte und Ideen. Es kann zwar auf eine aufwendige Therapie mit kieferorthopädischer Extrusion, Gewebegewinn und anschließender Implantation zurückgegriffen werden, aber diese Form ist nicht immer realistisch und begrenzt sich auf Einzelfälle.
Abschließend kommen die Experten zu dem Schluss, dass eine KFO-Therapie und eine funktionelle Therapie begleitend und vorab obligat sind.