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DGZMK Expertenforum 2005: Notfall-Endodontie
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Zu diesem Thema bietet Quintessenz Ihnen folgende Fachzeitschrift(en):

Endodontie

Quintessenz Zahnmedizin
Filminfo

Heidemann, Detlef (Mod.)

DGZMK Expertenforum 2005: Notfall-Endodontie

Länge: 41 Minuten

Sprache: Deutsch, Englisch

Produktionsjahr: 2006

Quelle: APW DVD Journal 2/06

Rubriken: ZMK im Gespräch, Endodontie

Experten
Dr. Clemens Bargholz
Praxis für Endodontie, Hamburg

Prof. Dr. med. dent. Michael Hülsmann
Medizinische Fakultät der Universität Göttingen, Zentrum Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Abteilung für Zahnerhaltung, Präventive Zahnheilkunde und Parodontologie, Göttingen

Prof. Dr. Detlef Heidemann (Moderator)
Klinikum der J. W. Goethe-Universität, ZZMK-Carolinum, Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde, Frankfurt a.M.

Prof. Dr. med. dent. Anselm Petschelt
Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Lehrstuhl für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbes. Zahnerhaltung, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde, Erlangen

Prof. Dr. med. dent. Edgar Schäfer
Oberarzt, Poliklinik für Zahnerhaltung, Westfalische Wilhelms-Universität, Münster

Inhalt
Die Talk-Runde beginnt mit der Frage nach der Häufigkeit und der Art der in Praxis und Klinik vorkommenden Schmerzfälle. Es wird deutlich, dass eine auf Endodontie spezialisierte Praxis häufiger mit infizierten Nekrosen und Revisionsbehandlungen konfrontiert wird, während in den Notdiensten der Kliniken die akute Pulpitis die häufigere Schmerzfall-Situation darstellt. Diskutiert wurde, wie eine reversible von einer irreversiblen Pulpitis, unter Berücksichtigung der determinierenden Faktoren wie Karies, freiliegendem Dentin, Cracks und parodontalen Ursachen abgegrenzt werden kann. Dabei sollte ein Grundschema bestehend aus einer allgemeinen und spezifischen Anamnese, einer Röntgenuntersuchung sowie der Herstellung eines kariesfreien Zustandes trotz oft bestehender Zeitnot eingehalten werden.
Des Weiteren wird auch die Tatsache angesprochen, dass eine Notfallbehandlung die weitere geplante Behandlung nicht behindern sollte. Bei Zeitnot stellt eine großflächige Eröffnung der Pulpa sowie die anschließende Versorgung mit Ledermix/Eugenol oder aber alternativ die Entfernung der gesamten koronalen Pulpa eine sinnvolle Maßnahme dar.
Bei ausreichender Zeit bietet jedoch die komplette Vitalexstirpation die höchste Wahrscheinlichkeit für einen schmerzfreien Zustand. Ebenso einig ist man sich über die Ablehnung von Devitalisierungsmitteln in der Endodontie.
Letzter Diskussionspunkt ist die Schmerztherapie bei infizierten Nekrosen: es gibt unterschiedliche Ansichten, die von der Forderung einer - wenn auch zeitintensiven - Komplettbehandlung bis zur Expektative (1-2 Tage) bei trepaniertem Zahn reichen.

Themen der Talkrunde

  • Häufigkeit und Art der Schmerzfälle
  • Primäre Schmerztherapie und Flare-Up
  • Reversible und Irreversible Pulpitis
  • Infizierte Nekrose
  • Umfang der Diagnostik im Notfall
  • Organisationsprobleme in der Praxis