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Optimierung der Ästhetik durch regenerative Maßnahmen in...
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Zu diesem Thema bietet Quintessenz Ihnen folgende Fachzeitschrift(en):

Parodontologie
Filminfo

Schlee, Markus

Optimierung der Ästhetik durch regenerative Maßnahmen in regio 11

Länge: 25 Minuten

Sprache: Deutsch, Englisch

Produktionsjahr: 2006

Quelle: APW DVD Journal 2/06

Rubrik: Parodontologie

Gliederung

  • Sondierung
  • Inzision und Mobilisation des Lappens
  • Präparation des palatinalen Lappens mit Erhaltung des interdentalen Gewebes
  • Detoxifikation und Konkremententfernung an 11
  • Abtragen autogener Knochenspäne aus der spina nasalis
  • Konditionieren der Wurzeloberfläche mit EDTA-Gel
  • Applikation von Emdogain und Auffüllen des Knochendefektes
  • Wundverschluss

Inhalt
Nach Abschluss der Initialtherapie einer agressiven Parodontitis wird versucht, regenerativ an Zahn 11 eine trichterförmige Tasche zu therapieren. Der Dreh- und Engstand des Zahnes mit seiner Inklination nach bukkal stellte einen begünstigenden äthiologischen Faktor dar. Der kausale Ansatz, diesen Faktor nach Abschluss der Therapie durch eine kieferorthopädische Einordnung des Zahnes zu beseitigen, war von der Patientin nicht gewünscht worden. Folglich limitiert sich die Therapie auf den chirurgischen Regenerationsversuch. Der interdentale Abstand war größer als 3 mm, die Knochentasche weitgehend dreiwandig, so dass die Erfolgschancen als günstig beurteilt werden konnten.
Zunächst wird durch das Sounding der Verlauf der Knochenkante definiert. Die exakte Kenntnis der Knochenanatomie in allen drei Dimensionen ist für eine Planung der Inzision unerlässlich. Es wird deutlich, dass es sich um einen knochenbegrenzten trichterförmigen Defekt regio 11 mit guten Chancen auf eine Regeneration handelt. Eine wesentliche Schwierigkeit bei diesem Eingriff besteht in der Notwendigkeit, den Defekt während der Heilung komplett mit Weichgewebe bedeckt zu halten. Dazu wird die ?Papilla Preservation Technique? nach Cortellini angewandt.
Nach der Inzision und der Mobilisation der Lappen wird deutlich, dass der Defekt im koronalen Bereich 2-wandig ist. Bukkal fehlt Knochen. Nach der vorliegenden Datenlage in der Literatur ist eine Regeneration mit einem Schmelzmatrixprotein (Emdogain®) alleine in punkto Attachmentgewinn genauso erfolgreich, wie Verfahren, die auf eine Kombination aus Knochentransplantaten und Emdogain setzen. Dennoch wird im vorliegenden Fall eine Kombinationstechnik eingesetzt von der man sich eine bessere Stützung der Papille versprechen kann.In dem vorliegenden Fall werden autogene Knochenspäne aus der Spina Nasalis eingesetzt, die leicht aus dem gleichen Situs mit der Piezotechnik gewonnen werden können.
Nach schonender Detoxifikation der Wurzeloberfläche wird diese mit Emdogain behandelt, der Defekt mit autogenen Knochenspänen aufgefüllt und mit mikrochirurgischen Nahttechniken verschlossen.
Das Ergebnis nach 6 Monaten mit einer teilweisen Regeneration der Papille wird gezeigt.